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Therapie

Eine individuelle Betreuung für Ihre Schlafstörung

Die Ursachen von Schlafstörungen sind vielfältig. Eine effektive und sichere Therapie einer schlafbezogenen Atmungsstörung muss daher individuell auf den Patienten abgestimmt sein und seine Bedürfnisse berücksichtigen. Ziel ist es den gesunden und erholsamen Schlaf wieder zurück zu bringen.

Behandlung von Schlafapnoen - Was ist eine CPAP-Therapie?

Die häufigste Schlafstörung ist das Schnarchen mit Atemaussetzern, die sogenannte obstruktive Schlafapnoe. Schätzungsweise 4% der erwachsenen Bevölkerung leidet darunter. Dementsprechend nimmt die Therapie von Schlafapnoe-Patienten einen breiten Rahmen in der Schlafmedizin ein. Bei einigen Betroffenen kommt eine medikamentöse Behandlungen in Frage. Auch die Anpassung einer sogenannten Protrusions Schiene, einer Schnarchschiene, die in der Nacht getragen wird ist eine Therapiemöglichkeit. Häufig reichen diese Methoden aber nicht aus, um die nächtlichen Atemaussetzer effektiv und vor allem auf Dauer zu verhindern. Beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom ist die CPAP-Therapie (Continuous Positive Airway Pressure) Mittel der Wahl. Der Patient erhält ein Beatmungsgerät mit Nasenmaske. Das CPAP-Gerät sorgt dafür, dass der Atemweg durch ständigen Beatmungsdruck offen und durchgängig gehalten wird. Moderne Geräte sind dabei so leise, dass eine Störung der Nachtruhe kaum besteht. Die CPAP-Geräte sind klein und handlich und finden in einer Tasche von der Größe eines Kulturbeutels Platz, so dass Sie auch unterwegs und auf Reisen bequem mitgenommen werden können. Diese Behandlungsmethode wird von Millionen Patienten bereits erfolgreich angewendet. 

                

Für den Patienten ist bei dieser Therapie die Auswahl und Anpassung der Gesichtsmaske von zentraler Wichtigkeit. Einerseits soll die Maske dicht am Gesicht anliegen, also keine Leckagen haben. Anderseits muss die Maske angenehm zu tragen sein und es dürfen keine Druckstellen entstehen.

Wir sind darauf spezialisiert für Sie die individuell am besten geeignete Maske auszuwählen. Denn nur eine perfekt angepasste Maske sorgt für erholsamen ungestörten Schlaf und sichert den Erfolg der Behandlung.

Wir fertigen auf Wunsch auch individuell angepasste Gesichtsmasken. Dafür wird mit einer speziellen Masse ein Teil-Gesichtsabdruck genommen. Nach diesem Abdruck wird in unserem Speziallabor Ihre persönliche, passende Schlafmaske angefertigt.Vorhandene Druckstellen oder Problemstellen können so berücksichtigt und entlastet werden.

Gibt es Alternativen zur CPAP-Therapie?

Bei einem Obstruktion Schlafapnoe Syndrom (OSAS) ist die CPAP-Therapie "Goldstandard". Es kann aber vorkommen, das manche Patienten das Atemgerät oder die Atemmaske nicht tolerieren. Bei einer leichten bis mittelgradigen Schlafapnoe kann hier auch eine Protrusionsschiene zur Anwendung kommen. Durch die intra-oral zu tragende Protrusionsschiene werden Unterkiefer und Zunge nach vorne positioniert und der Biss geöffnet. Dadurch wird die Einengung des Rachenraumes verhindert und die Atemwege im Schlaf offen gehalten, sodass der Atemwiderstand abnimmt. Da so das Schnarchen reduziert wird, werden Protrusionsschienen auch Schnarch-Schienen genannt. Abgestimmt auf Ihre Bedürfnissen bieten wir verschiedene Typen von Protrusionsschienen an, die wir individuell bei uns in der Praxis anpassen. 

Kommt für mich eine Protrusionsschiene in Frage?

Die Ursache von Schnarchen ist ein Erschlaffen der Zungen- und Rachenmuskulatur. Die oberen Atemwege verengen sich und das erschlaffte Gaumen- und Rachengewebe beginnt zu vibrieren – es entsteht das typische Schnarch Geräusch.

Die Schnarchschiene oder Protrusionsschiene (Latein: protrusio: Vorschieben) wird eingesetzt, um den Unterkiefer sanft nach vorne zu schieben. Das führt zu einer Straffung des weichen Gewebes und der Muskeln der oberen Atemwege. Die Atemwege öffnen sich und die Zunge kann nicht mehr nach hinten rutschen. Eine ausreichende Wirksamkeit kann aber nur bei einer leichten bis mittelgradigen Schlafapnoe erzielt werden. Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz ist auch, dass sich der Unterkiefer ausreichend vorschieben lässt, der Betroffene eine gewissenhafte Zahnpflege betreibt und nicht unter schwerer Paradontitis (Zahnfleischschwund) leidet.

                                                         

Wir erzielen gute Erfolge mit Protrusionsschienen aus thermoplastischem Kunststoff, d.h. nach Erwärmung im Wasserbad, wird der Kunststoff so weich, dass eine einfache individuelle Anpassung innerhalb weniger Minuten möglich ist. Nach dem Erkalten bleibt die Biss Schiene in der angepassten Form und ist sehr stabil.

 Schnarchschiene       angepasste Scharchschiene

 

Thermoplastische Schnarchschienen haben viele Vorteile für den Patienten:

  • der Vorschub des Kiefers stufenlos einstellbar ist (0 – 10 mm)
  • seitliche Beweglichkeit des Unterkiefers
  • Mundatmung möglich
  • Sicherer stabiler Sitz
  • Einfache und sichere Anpassung
  • Nachweis der Wirksamkeit durch klinische Studien und langjährige Erfahrung
  • Kostengünstig

 

Einen höheren Tragekomfort und eine wesentlich größere Passgenauigkeit bieten Protrusionsschienen aus hartem Kunststoff. Sie werden individuell an Ihr Gebiss und Ihre Kiefersituation angepasst. Dazu wird in unserer Praxis ein Abdruck Ihres Gebisses genommen und in Zusammenarbeit mit unserem Speziallabor für Kieferorthopädie in einem innovativen 3D-Fräsverfahren eine absolut passgenaue Schiene angefertigt. Diese Protrusionsschienen sind sehr filigran, stabil und sehr angenehm zu tragen. mehr

    

 

 

 

 

 

 

 

Wir bieten Ihnen von der Diagnostik bis zur fertig angepassten Schiene eine komplette Betreuung

Was tun bei Bruxismus und CMD?

Oft wird ein gesunder, erholsamer Schlaf durch andere Beschwerden, als das Schlafapnoe Syndrom, verhindert. Das neuromuskuläre System im Kopfbereich reagiert sehr empfindlich auf Umwelteinflüsse, wie Ärger, Hektik und Stress. Probleme müssen in der Nacht verarbeitet werden und man presst oder knirscht nachts unbewusst mit den Zähnen (Bruxismus). Am Morgen wacht man auf, mit Kopfschmerzen, besonders im Bereich der Stirn oder den Schläfen. Dieser Spannungskopfschmerz deutet auf eine Muskelverspannungen der Kiefer-, Kopf- oder Nackenmuskulatur hin. Diese komplexen Beschwerden werden unter dem Begriff CMD-Syndrom – cranio-mandibuläre Dysfunktion - zusammengefasst.

Wenn Ober- und Unterkiefer aufeinander ruhen, nennt man das Schlussbissstellung oder Okklusion (lat. occludere = verschließen). Aufbissschienen (Aufbissbehelfe), die man zur Entlastung bei Bruxismus und CMD einsetzt, werden daher als Okklusionsschienen bezeichnet.

Eine Soforthilfe bei Bruxismus (Zähneknirschen) sind einfache Schutzschienen aus transparentem Kunststoff, die Ober- und Unterkiefer auseinanderbringen und so vom Knirschen und Pressen abhalten. In unserer Praxis verwenden wir als Ersttherapie eine sehr dünne, mit Wasser gefüllte Aufbissschiene, die auch noch sehr kostengünstig ist. Sie „federt“ das Pressen der Kiefer ab und sorgt dafür, dass Unter- und Oberkiefer so positioniert werden, dass Muskulatur, Zähne und Kiefer entlastet werden.

Einen wesentlichen Schritt weiter geht die individuell angepasste harte Okklusionsschiene. Eine solche Entspannungsschiene mit adjustierter Kauflächengestaltung berücksichtigt die Lage des Unterkiefers im Zusammenspiel von Kaumuskulatur und Kiefergelenken. Sie stellt eine Kieferposition ein, die den Unterkiefer stabilisiert und den Kaumuskel entlastet, bzw. eine gleichmäßige Belastung der Kiefermuskeln erreicht. Da sich die Kiefermuskeln mit den Nackenmuskeln und diese mit den Rückenmuskeln im Zusammenspiel befinden, wirkt sich die Okklusionsschiene positiv auf die gesamte Körperstatik aus. Eine Verbesserung oder sogar das Verschwinden der Beschwerden können also durch diese Maßnahme erreicht werden. Um die Wirkung der Okklusionsschiene zu erhöhen, ist es häufig sinnvoll diese mit Physiotherapie und Entspannungsverfahren zu kombinieren.


 

 

 

 

 

 

 

Auch hier bieten wir die aufwendige Fertigung der Okklusionsschiene in Zusammenarbeit mit unserem kieferorthopädischen Speziallabor komplett in unserer Praxis an.

 

Innovation in der Bruxismus-Behandlung - elektrische Stimulation.

Schienen, als Mund- und Zahnschutz, werden in der Regel als erste Behandlungsmassnahme verordnet. Die Schienen bewirken, dass die Zähne nicht mehr miteinander in Kontakt kommen. Sie werden so vor Abriebschäden geschützt, die durch Knirschen und Pressen entstehen können. Die Wirkung von Schienen auf die schmerzhaften Begleitsymptome von Bruxismus, ist jedoch begrenzt. Einige Patienten empfinden das nächtliche Tragen als unbequem, was im schlechtesten Fall dazu führt, dass sie nicht verwendet werden

Die Bedingte elektrische Stimulation (englisch: contingent electrical stimulation - CES) ist eine neue Form von Biofeedback-Gerät und stellt eine Alternative in der Behandlung von Bruxismus dar.
                                                                 

Mittels eines kompakten kabellosen Sensors, der bequem durch ein spezielles Gelpad an Ihrer Schläfe haftet, überwacht das Gerät nachts die Aktivität des Kiefermuskels, ohne Ihren Schlaf zu stören. Jedes Mal wenn Sie mit Ihren Zähnen Knirschen oder Pressen, übermittelt der Sensor einen sanften elektrische Impuls, den Sie nicht bemerken. Dieser Impuls stimuliert einen natürlichen Reflex in den Kiefermuskeln und entspannt diese. So verhindert er weiteres Knirschen und Pressen. Dies geschieht während Sie schlafen, ohne dass Sie etwas davon merken und ohne Ihre Schlafqualität zu beeinträchtigen. Im Laufe der Zeit wird die ungesunde Angewohnheit des Knirschens und Pressens schrittweise reduziert. CES setzt an der Wurzel des Bruxismus an, so dass die schmerzhaften Begleitsymptome gelindert werden können.

Die meisten Anwender verspüren bereits nach wenigen Wochen eine Linderung. Klinische Studien belegen die Reduktion von Schlafbruxismus durch CES.

Am Morgen werden die vom Sensor gesammelten Daten automatisch zur Docking-Station weitergeleitet und kabellos an die GrindCare App* übermittelt. Mit der App können Sie Ihre nächtlichen Knirsch-Aktivitäten überwachen. 
*Die Anwendung der GrindCare App ist optional und dient nur zu Informationszwecken. 

 

Was hat Botulintoxin mit Bruxismus zu tun?

Ein weiterer Ansatz zur Behandlung von Bruxismus und CMD ist der Einsatz von Botulintoxid oder kurz  Botulin. Die meisten kennen Botulin eher als Faltenglätter. Dabei wirkt es durch Entspannung der Gesichtsmuskeln. Den selben Effekt macht man sich bei der Behandlung von Bruxismus mit Botulintoxid zu Nutze. Die gezielte Injektion von Botulin in den äußeren Kaumuskel (Masster) entspannt und schwächt den Muskel nachhaltig. Das nächtlich Zähneknirschen wird somit verhindert. Die vorher bestehenden Schmerzen und Verspannungen werden deutlich vermindert oder verschwinden sogar ganz, während das Medikament seine Wirkung entfaltet. In der Regel innerhalb von 1-2 Wochen. Für Sie als Bruxismus-Patient eine deutliche Wohltat und Verbesserung der Lebensqualität! Neben dem medizinisch indizierten Einsatz von Botulin zur Schwächung des Kaumuskels, hat die Therapie den positiven Effekt, dass sich das Gesicht im Bereich des Unterkiefers verschmälert. Das Gesicht wirkt wieder wohlproportioniert, weicher und jünger.

Die Behandlung von Bruxismus mit Botulintoxid ist ungefährlich und wird auch schon vielfach mit guten Ergebnissen und Erfahrungen angewandt. Das Medikament wird nach einigen Monaten vollständig abgebaut. Die Gefahr einer Gewöhnung oder Abhängigkeit besteht nicht. Da die Kaumuskulatur durch die Behandlung mit Botulin lediglich entspannt und geschwächt wird, ist eine Beeinträchtigung beim Essen oder Kauen nicht zu befürchten.

Die Behandlung dauert ca. 15 min., auf Wunsch kann vorher eine betäubende Salbe aufgetragen werden. In der Regel ist die Injektion wenig schmerzhaft und der Patient kann danach sofort ohne Einschränkungen die Praxis verlassen. An den Einstichstellen können kleinste oberflächliche Blutergüsse entstehen, die aber innerhalb weniger Tage verschwinden.

Das Ergebnis der Behandlung hält ca. 3-6 Monate an. Danach sollte die Behandlung wiederholt werden. Das Botulin bewirkt eine langsame Reduzierung von Muskelkraft und Muskeldicke des Kaumuskels, so dass man im ersten Behandlungsjahr mit durchschnittlich 3 Behandlungen rechnen muss, während in den Folgejahren meist 2 Therapiesitzungen ausreichend sind.

Die Kosten der Bruxismus-Therapie mit Botulinumtoxid sind sehr stark abhängig von der Menge des injizierten Präparates und vom Aufwand für den den behandelnden Arzt. Wir beraten Sie hierzu gerne ausführlich und machen Ihnen ein verlässliches Angebot. Zur Online-Terminvereinbarung

 

Was tun bei Narkolepsie, Insomnie oder anderen neurologischen Schlafstörungen?

Wurde durch eine Schlaflabor Untersuchung festgestellt, dass eine Schlafstörung neurologische Hintergründe hat, gibt es vielfältige Behandlungsmöglichkeiten. Oft besteht neben der schlafbezogenen Störung noch eine andere Grunderkrankung, wie z.B. eine Depression oder Diabetes. Hier steht zunächst die Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund. Als Grundlage der Strategie zur Bewältigung von Schlafstörungen gilt die Schlafhygiene. Darunter versteht man alle Verhaltensweisen, die helfen einen erholsamen Schlaf zu fördern. Zur Behandlung von Narkolepsie und RLS/PLM (Beinzuckungen oder periodische Beinbewegungen im Schlaf), stehen moderne Medikament zur Verfügung, die Symptome deutlich bessern können. Bei Insomnien spielen neben einer erblichen Disposition besonders äußere Einflüsse, wie ein stressreicher Beruf oder Probleme in der Familie oder im sozialen Umfeld eine bedeutende Rolle. Das körpereigene Stresssystem ist aktiviert und das Gehirn befindet sich in einer erhöhten Reaktionsbereitschaft. Wir beraten Sie, wie diesem Zustand ursächlich entgegen gewirkt werden kann.

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Diagnosepraxis im Arabellahaus

Dr. B. Kada Benotmane

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