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Nahrungsmittel Allergie

Nahrungsmittelallergie – macht Sie Ihr Essen krank?

Laktose, Fruktose, Histamin, Glutamat, Gluten, Nüsse – immer mehr Menschen reagieren auf bestimmte Nahrungsmittel mit Beschwerden. Manch einer verträgt keine Milchprodukte, der nächste hat eine Nuss-Allergie, während andere beim Essen von Obst Probleme bekommen. Ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland fühlen sich betroffen von einer Nahrungsmittelallergie oder Nahrungsmittelunverträglichkeit. Häufige Symptome sind Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfälle, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Müdigkeit, chronischer Husten oder auch Hautreaktionen. Diese Beschwerden bedeuten für die Betroffenen oft eine Einschränkung der Lebensqualität und können sich sogar auf das gesamte Sozialleben auswirken.

Nahrungsmittelallergie - oder doch nur eine Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen beiden Begriffen? Oft spricht man beim Auftreten von Beschwerden von einer Allergie auf dieses oder jenes Lebensmittel. Aber handelt es sich wirklich um eine lebensgefährliche Allergie oder nur um eine leichte Form der Unverträglichkeit.

Eine Nahrungsmittelallergie entsteht, wenn das Immunsystem einen Bestandteil (Allergen) eines Nahrungsmittels in einer überschießenden Reaktion abwehrt, dabei bildet es bestimmte Antikörper, die so genannten IgE-Antikörper, die über spezifische Tests nachgewiesen werden können. Echte Nahrungsmittelallergien sind relativ selten. Nur etwa jeder 50zigste ist davon betroffen

Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit hingegen fehlen im Körper bestimmte Enzyme, wo durch die entsprechenden Nährstoffe nicht richtig verarbeitet werden können. Die Reaktionen gleichen allergischen Reaktionen, weshalb man auch von Pseudoallergien spricht. Während 20 – 35 % der Bevölkerung auf den Verzehr von bestimmten Lebensmitteln mit Unverträglichkeitsbeschwerden reagiert, sind nur etwa 2,5 % dieser Reaktionen als eine echte Nahrungsmittelallergie einzustufen.

Meist sind Menschen mit einer genetischen Veranlagung von einer Nahrungsmittelallergie betroffen. Prinzipiell kann eine Allergie gegen ein bestimmtes Lebensmittel in jedem Lebensalter auftreten. 90% aller Allergien oder Pseudoallergien werden von nur 14 Nahrungsmitteln ausgelöst:

  • glutenhaltiges Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer)
  • Milch (Laktose)
  • Früchte (Fruktose)
  • Fisch
  • Eier
  • Krustentiere (Krabben, Langusten, Hummer, Shrimps)
  • Erdnüsse, Mandeln, Paranüsse, Walnüsse, Haselnüsse (Baumnüsse, Schalenfrüchte)
  • Soja, Hülsenfrüchte
  • Sellerie
  • Senf, Senfsamen
  • Sesamsamen
  • Schwefeldioxid, Sulfite (z.B. in Wein und Backwaren)
  • Weichtiere (Muscheln, Schnecken)
  • Lupinen (z.B. Tofu)

Menschen, die unter einer echten Lebensmittelallergie oder auch einer Intoleranz leiden, müssen sehr bewusst und sorgfältig die Lebensmittel auswählen, die sie verzehren. Es besteht daher seit dem Jahr 2014 EU-weit die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV). Diese sieht vor das oben genannte Lebensmittel, auch in Spuren, auf der Zutatenliste von verpackten Lebensmitteln gekennzeichnet werden müssen. Aber auch der Bäcker vor Ort muss darüber Auskunft geben, welche Zutaten in seinen Backwaren verwendet wurden.

 

Was macht mich Krank?

Selbstbeobachtung ist der erste Schritt, um eine Nahrungsmittelallergie oder eine Nahrungsmittelintoleranz zu erkennen. Um den Ursachen auf den Grund zu gehen ist es sehr hilfreich ein Allergie-Tagebuch zu führen. In diesem werden alle Beschwerden aufgezeichnet, die im möglichen zeitlichen Zusammenhang mit der Aufnahme von Essen und Trinken stehen. Folgende Aufzeichnungen sollten über einen längeren Zeitraum gemacht werden:

  • Welche Nahrungsmittel haben Sie zu sich genommen? Waren sie roh oder gekocht, kalt oder warm?
  • Welche Beschwerden sind aufgetreten?
  • Wann traten die Beschwerden auf? Beim Essen, unmittelbar danach oder Stunden später?
  • Traten die Beschwerden nach dem Verzehr, dem Hautkontakt und/oder nach dem Einatmen auf?
  • Sind gleichartige Beschwerden schon früher aufgetreten? Handelt es sich um dieselben oder ähnliche Nahrungsmittel (z.B. Steinobst)?
  • Besteht oder bestand bei ihnen eine Sensibilisieren bzw. Allergie, insbesondere gegen Pollen?
  • Treten die Beschwerden ganzjährig oder nur in bestimmten Monaten auf? Ändern sie eventuell die Intensität?
  • Wenn Sie auf Grund Ihrer Beobachtungen schon die Vermutung haben, dass bestimmte Lebensmittel/Getränke die Beschwerden auslösen könnten, sollten Sie diese meiden. 

Das Allergie-Tagebuch gibt Ihnen und Ihrem Arzt entscheidende Hinweise auf eine bestehende Nahrungsmittelallergie oder Intoleranz.

Ein Bluttest schafft Klarheit!

Oft genügt schon eine einzige Blutabnahme. In unserem Speziallabor wird Ihre Blutprobe getestet und Ihr Allergenprofil erstellt. Darüber hinaus bieten wir eine umfassende und genaue Untersuchung zur weiteren Abklärung Ihres Krankheitsbildes.

Speziell für Kinder bieten wir einen zuverlässigen Schnelltest an, für den nur ein Tropfen Blut ausreichend ist. Das Ergebnis liegt schon nach 20-25 Minuten vor!

Dies sollte nur von einem erfahrenen Spezialisten durchgeführt werden, denn sie erfordert umfangreiches Wissen und Erfahrung auf dem Gebiet der Allergologie.

Lesen Sie weiter - Nahrungsmittelunverträglichkeit, Diagnose und Therapie

Diagnosepraxis im Arabellahaus

Dr. B. Kada Benotmane

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